Zahnarztpraxis
Dr.med.dent.Andreas Michalski
Birgit Lindinger
www.zahnärzte-oberau.de
Landkreis Garmisch-Partenkirchen
EINFÜHRUNG
Für viele Menschen ist der Zahnarztbesuch eine komplizierte Hürde. Mindestens jeder fünfte Erwachsene – das betrifft Männer wie Frauen gleichermaßen – gehören jedoch zu den so genannten Angstpatienten.
Dabei unterscheidet man Zahnbehandlungsangst von Zahnbehandlungsphobie. Die Zahnbehandlungsangst ist ein starkes, aber nicht krankhaftes Gefühl, das bei einer vermeintlichen oder tatsächlichen Bedrohung im Zusammenhang mit einer Zahnbehandlung auftritt. Es kann sich psychisch und körperlich äußern.
Die Grenze zwischen Angst und Phobie verläuft fließend. Die Phobie zeichnet sich dadurch aus, dass der Patient einen notwendigen Zahnarztbesuch vollkommen vermeidet. Die entwickelte Angst steht in keiner Relation mehr zu dem, was ihn tatsächlich im Behandlungszimmer erwartet. Ebenso auch Erlebnisse, die nur entfernt an einen Zahnarztbesuch erinnern, lösen heftige Angst aus (zum Beispiel spezielle Geräusche oder der Anblick von Bohrern).
Angst- und Schmerztherapie
Aufbau eines Vertrauensverhältnisses
Wichtig ist, dass der Zahnarzt und das gesamte Behandlungsteam die Ängste und Befürchtungen ihres Patienten kennen, ernst nehmen und individuell darauf eingehen. Oft schafft schon allein das persönliche Gespräch Vertrauen und Ermutigung. Dazu gehört auch die ausführliche und verständliche Information über den geplanten Behandlungsablauf und die Methoden. Zu wissen, was man zu erwarten hat, baut die Angst vor Unbekanntem ab. Zu wissen, dass es jemanden gibt, der erkennt, wie einem zumute ist, macht es einfacher, auch Unangenehmes zu ertragen.
Ein Vertrauensverhältnis kann aber erst dann
entstehen, wenn man als Patient das Gefühl hat, Fragen stellen zu
können, Bedenken zu äußern oder seine Angstgefühle auszudrücken. In
einem ersten Termin sollte daher auch noch keine zahnärztliche
Behandlung erfolgen. Hier sollten Zahnarzt und Patient gemeinsam das
Behandlungskonzept erarbeiten.
Psychologische Gesprächstherapie
Bei sehr stark ausgeprägten Zahnarztphobien sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Es gibt Psychologen, die sich auf den Abbau von Zahnarztängsten spezialisiert haben. Sie bieten Trainingsprogramme an, bei denen die Angst quasi „verlernt“ wird. Ziel einer solchen Gesprächstherapie ist es, den Teufelskreis der Angst zu durchbrechen.
Die Angst vor dem Zahnarzt ist weit verbreitet. Und das längst nicht nur bei Kindern. Das mulmige Gefühl vor dem Zahnarztbesuch kennt fast jeder. Angst vor der zahnärztlichen Behandlung ist ein erheblicher Stressfaktor.
Behandlungsmethoden
Um das Ziel einer optimalen zahnmedizinischen Versorgung bei einem Patienten mit Zahnarztangst oder -phobie zu erreichen, stehen mehrere Methoden zur Verfügung
- Audio-/Visioanalgesie: Entspannungsfilme und -Musik in Kombination mit Hypnosetechniken. Eignet sich bei kleinen Eingriffen wie Füllungen oder prophylaktischen Maßnahmen.
- Analgo-Sedierung: Medikamentengabe durch unsere Anästhesisten Kombinierte Lachgasbehandlung. Eignet sich gut bei kleineren chirurgischen Sanierungen (Zahnextraktionen etc.).
- Behandlung in Narkose: Wird von unserem erfahrenen Anästhesisten durchgeführt. Eignet sich bestens für große Sanierungen ohne Stress- und Schmerzgefühl.
Zahnärztliche Behandlungsmethoden
- Digitales Röntgen
- Kariesdiagnostik mittels Laser
- Prophylaktische Maßnahmen
- Parodontalbehandlungen
- Endodontie
- Füllungstherapie
- Zahnersatz
- Implantologie